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Elke Kröner-Fresenius stiftung fördert TUM-Forschung für gesunde Ernährung

24.07.2018


Vertragsunterzeichnung mit Vorsitzenden, Vorständen und weiteren Mitgliedern der Else Kröner Fresenius-Stiftung, den drei TUM-Professoren, dem TUM-Präsidenten Herrmann und Vertretern des Fundraising der TUM. (Bild: Benz / TUM)

Erneut fördert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung die ernährungsmedizinische Wissenschaft an der Technischen Universität München (TUM) mit fünf Millionen Euro. Das wohletablierte Else Kröner-Fresenius-Zentrum der TUM soll vertieft aktuelle Fragen der Ernährungsmedizin erforschen und die Öffentlichkeit mit praktikablen Ernährungsinformationen versorgen.

Ob jemand im Laufe seines Lebens an Diabetes Typ 2, einer Herzkreislauf-Erkrankung oder bestimmten Formen von Krebs erkrankt, hängt stark vom Lebensstil und der Ernährung ab. Doch die genauen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Erkrankung sind längst noch nicht vollständig geklärt. Deshalb wird in den nächsten fünf Jahren das Else Kröner-Fresenius-Zentrum (EKFZ) der TUM neue Wege in der Kommunikation über Ernährungsthemen einschlagen, unter anderem durch die Aufbereitung wissenschaftlich fundierter Ernährungsinformationen für die Bevölkerung.

Ernährungsmedizin als Teil der Universitätsausbildung der Ärzte

Das EKFZ wird damit sein aktives gesellschaftliches und politisches Engagement zu Ernährungsthemen intensivieren. In den Vordergrund rückt die politische Dimension von Ernährung. So soll das EKFZ die Ernährungsmedizin in der universitären Ausbildung der Ärzte verankern.

Das EKFZ wurde im Jahr 2005 an der TU München eingerichtet: Der innovative Ansatz verbindet die klassische Ernährungswissenschaft mit der medizinischen Forschung auf breiter Front – bislang einzigartig in der Forschungslandschaft Europas. Das Zentrum besteht aus drei Lehrstühlen mit insgesamt rund 60 Mitarbeitern in zwei Fakultäten (Medizin, Wissenschaftszentrum Weihenstephan). Professor Hans Hauner leitet den Lehrstuhl für Ernährungsmedizin, der mit seiner Berufung gegründet wurde; von Beginn an fungiert er als Direktor des EKFZ. Professor Heiko Witt leitet die Pädiatrische Ernährungsmedizin und Professor Martin Klingenspor den Lehrstuhl für Molekulare Ernährungsmedizin.

Schwerpunkte der Forschung sind die Untersuchung der Bedeutung von Einflüssen der Ernährung während der Schwangerschaft und der frühkindlichen Entwicklung, der Zusammenhang von Ernährung, Fettgewebsstoffwechsel und Energieumsatz sowie der Einfluss von genetischen Faktoren auf ernährungsrelevante Erkrankungen.