EQUA-Stiftungslehrstuhl für Familienunternehmen, deren Kultur und Eigentümer

An der Technischen Universität München wird es künftig den „EQUA-Stiftungslehrstuhl für Familienunternehmen, deren Kultur und Eigentümer“ geben. An der Schnittstelle von Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Psychologie fördert die EQUA-Stiftung damit interdisziplinäre Forschung zur zukunftsfähigen Entwicklung von Familienunternehmen mit ihrer spezifischen Arbeitskultur über einen Zeitraum von sechs Jahren mit insgesamt 3,8 Millionen Euro.

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann und EQUA-Stiftungsvorstand Dr. Ulrich Wacker unterzeichnen den Vertrag über die Stiftungsprofessur

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann (links) und EQUA-Stiftungsvorstand Dr. Ulrich Wacker unterzeichnen den Vertrag über eine neue Stiftungsprofessur zu Familienunternehmen. (Bild: Uli Benz / TUM)


Am 3.06. haben der EQUA-Stiftungsvorstand Dr. Ulrich Wacker und Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM, den Stiftungsvertrag unterzeichnet. Die TUM und die EQUA-Stiftung versprechen sich von dem neuen Lehrstuhl neue Forschungserkenntnisse, die Familienunternehmen, deren Kultur und Eigentümerfamilien in der Praxis zugutekommen. Dazu sollen in einem interdisziplinären Ansatz Methoden aus den Wirtschaftswissenschaften mit denen anderer Wissenschaftsdisziplinen wie der Soziologie und Psychologie verbunden werden.

TUM-Präsident Hofmann sagte: „Wir freuen uns, dass wir mit der Förderung der EQUA-Stiftung zur zukunftsfähigen Entwicklung von Familienunternehmen mit ihrer spezifischen Arbeitskultur als wichtige Säule der deutschen Wirtschaft einen Beitrag leisten können. Gerade in post-Corona-Zeiten bedarf es hier neuer Anstrengungen.“ Die Professur werde in München angesiedelt sein und sich dort interdisziplinär verschränken, es ergeben sich aber vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am TUM Campus Heilbronn, an dem die TUM zur digitalen Transformation von Familienunternehmen forscht und lehrt. „Auch an der Schnittstelle zu unseren zahlreichen Unternehmensgründerinnen und -gründern ergeben sich für den neuen Stiftungslehrstuhl eine Reihe interessanter Forschungsfragen, denn aus den innovativen Start-ups von heute entstehen kulturbewusste Familienunternehmen von morgen“, sagte Präsident Hofmann.