Werner Siemens-Lehrstuhl für Synthetische Biotechnologie / Prof. Brück
Beim Aufbau von Biomasse binden Algen das Treibhausgas Kohlendioxid. Doch sie können noch viel mehr. Algen können wertvolle Spurenelemente aus dem Wasser anreichern, sie können Pflanzenöl oder wertvolle chemische Zwischenprodukte herstellen, und beim Aufbau von Biomasse sind sie zehnmal schneller als Landpflanzen. Mehr als 150.000 Algenarten gibt es, so schätzen Wissenschaftler. Nur wenige davon sind bisher eingehend untersucht. Am Werner Siemens-Lehrstuhl für synthetische Biotechnologie erforscht Prof. Thomas Brück, was man mit Algen alles anfangen kann.
Prof. Dr. Thomas Brück erhielt 2019 den Sustainability Award „in Würdigung seiner herausragenden Forschungsarbeiten und biotechnologischen Innovationen zur ökonomisch interessanten und gleichsam klimaschonenden Umwandlung von atmosphärischem Kohlendioxid und Restbiomasseströmen in hochwertige Wirk- und Werkstoffe“.
Wir danken der Werner Siemens-Stiftung herzlich für die Einrichtung dieses einzigartigen Stiftungslehrstuhls!
Prof. Brück bei Messungen im Algentechnikum
Prof. Brück taking measurements in the algae pilot plant on the Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn - Photo: Andreas Heddergott / TUM
Beckenanlage zur Zucht besonderer Algen
Beckenanlage zur Algenforschung im Algentechnikum. - Gefördert von der Werner Siemens-Stiftung - Foto: Andreas Heddergott
Proben und Messwerte werden zum Teil per Hand genommen
Probeentnahme zur Untersuchung von Algen im Algentechnikum - Foto: Andreas Heddergott / TUM
Nachts erstrahlt das Algentechnikum durch die Algen in grün
Das Algentechnikum der TU München auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn im Süden von München. - Foto: Andreas Heddergott / TUM
besondere technische Anlagen wurden für die Algenzucht entwickelt
besondere Beleuchtungsanlagen sind notwendig für optimale Wachstumsbedingungen der Algen im Algentechnikum auf dem Ludwig Bölkow-Campus in Ottobrunn - Foto: Andreas Heddergott / TUM
Die Anlagen und die Algen werden regelmäßig kontrolliert
Eine Spende der Werner Siemens Stiftung ermöglichte die Erforschung der Einsatzmöglichkeiten von Algen. Foto: Andreas Heddergott / TUM